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Plasmavita Corona Info
Plasmavita Österreich, Julian und seine Mutter sind dankbar für Ihre Plasma Spende!

WICHTIGE INFORMATIONEN ZUR COVID-19 PANDEMIE

Corona Virus: Plasmaspenden weiterhin besonders wichtig!

Liebe Spenderinnen und Spender,
unsere Plasmavita Spendezentren haben weiterhin für unsere Spender geöffnet. 

Wir müssen verhindern, dass es zu einem Engpass bei der Versorgung von Patienten kommt, die auf unsere lebensrettenden Arzneimittel angewiesen sind. Wir benötigen dringend Ihre Spenden, mehr denn je.

Alle zuständigen Behörden und Institutionen (Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz; Ärztekammer; Robert-Koch-Institut) weisen darauf hin, dass Spenderinnen und Spender ohne Krankheitssymptome weiterhin Plasma spenden sollen, um bei Fortdauer der Epidemie Versorgungsengpässe zu vermeiden.

Plasmapheresestellen, Blutspendestellen, Geltung der COVID-19-Notmaßnahmenverordnung betreffend Betreten der Entnahmestellen, Ausnahmeregelung § 1 Abs. 1 Z 2 COVID-19-NotMV

Das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs zum Zwecke der Plasmaspende durch potentielle Spender fällt unter den Ausnahmetatbestand des § 1 Abs. 1 Z 2 der Verordnung, mit der besondere Schutzmaßnahmen zur Verhinderung einer Notsituation auf Grund von COVID-19 getroffen werden - COVID-19-Notmaßnahmenverordnung, BGBl. II Nr. 479/2020.

Die gesamte Verordnung ist hier nachzulesen

Die Sicherheit und Gesundheit unserer Spender und Mitarbeiter hat für uns höchste Priorität.

Wir können verstehen, dass Sie besorgt sind, wegen COVID 19 und wie wir uns schützen. Unsere Spendezentren haben von Grund auf höchste Hygienestandards. Darüber hinaus haben wir aufgrund der aktuellen Situation zusätzliche Maßnahmen getroffen, um die Sicherheit und Gesundheit von Mitarbeitern und Spendern zu gewährleisten:

Zutritt zu den Spendezentren ist aktuell ausschließlich Mitarbeitern und Spendern gestattet. Besucher, Begleitpersonen und Kinder dürfen den Spender nicht begleiten.

  • Nach Betreten des Spendezentrums wird die Desinfektion eingefordert.
  • Ausführliche Hinweise zur Hygiene und Händedesinfektion hängen/liegen mehrfach an exponierten  Stellen aus.
  • Intensivierung der Oberflächendesinfektion (Tischplatten, Liegen, Türgriffe, Lichtschalter, Tastaturen, Telefonhörer usw.) in kürzeren Abständen (alle 2 Stunde).
  • Ergänzende Fragen zur Beurteilung des Risikos/einer Gefährdung des Spenders in Bezug auf Corona (COVID-19).
  • Spenden ausschließlich mit vorheriger Terminvereinbarung, um die Wartezeiten zu verkürzen und die definierte Zahl an Personen, die sich gleichzeitig im Zentrum aufhalten, nicht zu überschreiten.
  • Sobald kleinste Anzeichen von Unwohlsein oder Krankheit aufkommen, bleiben unsere Mitarbeiter zu Hause.
  • Ununterbrochenes Monitoring der aktuellen Situation, deren Entwicklung und der Empfehlungen von nationalen und internationalen Einrichtungen und wissenschaftlichen Institutionen.
  • Einhaltung des Mindestabstandes von 2 Metern.

ACHTUNG WICHTIGE SPENDER­INFORMATIONZUM BETRETEN DES PLASMAZENTRUMS

Um eine Ausbreitung des Coronavirus (Sars-CoV-2) in Österreich zu vermeiden, bitten wir Sie das Plasmazentrum bei folgenden Punkten NICHT zu betreten:

  • Symptome wie Frösteln, Halsschmerzen, Fieber, Husten, Atemnot, Geruchs- und Geschmacksstörungen, Kopfschmerzen oder Durchfall andauernd oder in den vergangenen 2  Wochen. In diesem Fall kontaktieren Sie den Hausarzt. Sie können nach Abklingen der Symptome und ärztlich bescheinigter Genesung wieder spenden.
  • Wenn Sie in den letzten 2 Wochen Kontakt zu einer Person hatten, bei der SarsCoV-2 nachgewiesen wurde, dann melden Sie sich als österreichischer Spender unter der Hotline 1450 und als slowenischer Spender kontaktieren Sie Ihren Hausarzt, dort werden Ihnen weitere Informationen gegeben. Nach 2 Wochen können Sie wieder spenden gehen.
  • Sie waren an Coronavirus Sars-CoV-2 Infektion (Covid-19-Infektion) erkrankt. Nehmen Sie, nach 4 Wochen und vollständiger Genesung, alle Unterlagen und Testergebnisse des Gesundheitsamtes zu Ihrem nächsten Spendetermin, mit.
  • Sie waren in den letzten 4 Wochen im Ausland, dann müssen Sie 14 Tage Hausquarantäne einhalten und können danach wieder spenden.

 

TELEFONNUMMER 1450- GESUNDHEITS-HOTLINE FÜR ÖSTERREICH

MELDUNG BEIM HAUSARZT IN SLOWENIEN

ACHTUNG FFP2 MASKENPFLICHTFÜR ALLE SPENDER UND MITARBEITER!

ACHTUNG FFP2 MASKENPFLICHT FÜR ALLE SPENDER UND MITARBEITER!

ZUSÄTZLICHER SCHUTZ FÜR UNSERE SICHERHEIT – FFP2 MASKENPFLICHT

Der Aufenthalt im Zentrum ist nur mit einer FFP2 Schutzmaske oder gleichw. Masken, zB. KN95-Masken möglich.

Wir können jedem Spender eine FFP2/KN95 Maske zur Verfügung stellen, diese ist bei jeder Spende verpflichtend mitzubringen.

Sie erhalten von uns, zu Ihrem erhöhten Schutz, bei jeder 5. Spende eine FFP2/KN95 oder gleichwertige Maske beim Empfang des Plasmazentrums.

Nur der korrekte, sorgfältige und verantwortungsbewusste Umgang mit der Maske stellt eine Vorsorge dar.

BITTE BEACHTEN SIE ZU IHREM ERHÖHTEN SCHUTZ, DIE TRAGEPFLICHT VON FFP2 ODER GLEICHWERTIGEN MASKEN UND HELFEN SOMIT AKTIV MIT, SICH UND IHRE MITMENSCHEN ZU SCHÜTZEN.

 

 

Kontakt

Plasmavita HEALTHCARE II GMBH

Die Plasmavita Healthcare II GmbH mit Sitz in Wien ist ein modernes Unternehmen, das auf die Gewinnung von humanem Blutplasma zur weiteren Verarbeitung zu Humanarzneimitteln spezialisiert ist.

Plasmavita übernimmt eine tragende Rolle bei der Abnahme von Plasmaspenden und damit der Patientenversorgung.

Häufige Fragen

Haben Sie Fragen zu Plasmavita und Plasmaspenden im Allgemeinen? Hier finden Sie die Antworten dazu.

Für weitere Informationen bitten wir Sie, Ihre Fragen direkt an Ihr zuständiges Spendezentrum zu richten.

Jetzt kontaktieren

Wie funktioniert Plasmaspenden?

Wie bei einer normalen Blutspende wird das Blut über eine sterile Nadel und einer Kanüle über die Armvene entnommen. In einem geschlossenen Schlauchsystem, das jeweils nur einmal verwendet wird, fließt das Blut zu einer Zentrifuge, in der die Blutkörperchen von der Blutflüssigkeit, dem Plasma, getrennt werden.

Die Blutkörperchen werden danach wieder zurück in den Körper geführt, während das Plasma in einer Flasche gesammelt wird. 

Der ganze Vorgang läuft direkt neben dem Spender ab. Dabei steuert ein spezielles medizinisches Gerät so, dass die Plasmaspende ausgesprochen schonend verläuft.

Wieviel Plasma ein Mensch spenden kann, hängt in erster Linie vom Körpergewicht ab. Die Plasmaspende nimmt etwa ca. 45 Minuten in Anspruch.


Wer kommt als
Plasmaspender infrage?

Um Plasma spenden zu dürfen, muss man mindestens 18 Jahre alt sein und mehr als 50 Kilogramm Körpergewicht auf die Waage bringen. Um festzustellen, ob auch sonst alle gesundheitlichen Voraussetzungen erfüllt sind, werden in einem Anamnesegespräch und einer Untersuchung mit dem Spendearzt der Gesundheitszustand beurteilt. Schließlich wird noch eine Laborprobenentnahme für die spätere Zulassung als Plasmaspender entnommen. 


Wie oft darf man Plasma spenden?

Da Plasmaspenden den Körper kaum belasten, sind bis zu 50 Spenden pro Jahr, also innerhalb des Referenzjahres (12 Monate nach Spendenbeginn) möglich. Allerdings ist zwischen zwei Spenden jeweils eine Ruhepause von mindestens zwei Tagen vorgeschrieben.

Je nachdem, welche Gesamteiweiß- und Immunglobulin-Werte bei den Laborproben festgestellt werden, kann der Spendearzt eine Verlängerung der Abstände zwischen den einzelnen Spenden anordnen.


Habe ich selbst auch
Vorteile vom Plasmaspenden?

Abgesehen davon, dass Sie mit Ihrer Plasmaspende das Leben anderer Menschen retten, werden Sie selbst regelmäßig ärztlich untersucht und sind somit immer über Ihren aktuellen Gesundheitszustand im Bilde. Darüber hinaus gibt es für jede Spende eine finanzielle Aufwandsentschädigung.


Wie wird die
Spendetauglichkeit ermittelt?

Um festzustellen, ob Sie als Plasmaspender geeignet sind, sind einige Tests erforderlich  So werden unter anderem Blutdruck, Puls, Körpertemperatur und Körpergewicht gemessen, sowie das Hämoglobin getestet.

Diese Parameter werden vor jeder Plasmaspende erfasst. Vor der ersten Spende, und dann regelmäßig im Abstand von sechs Monaten, erfolgen noch gründlichere, ärztliche Untersuchungen.
Weitere Untersuchungen werden vor allem zum Feststellen der Sicherheit des Blutplasmas durchgeführt (u.a. HBV, HCV, HIV, Syphilis).


Welche Folgen haben
absichtlich falsche Angaben?

Sollten Sie, aus welchem Grund auch immer, Zweifel daran haben, ob Sie wirklich als Spender geeignet sind, sprechen Sie bitte gleich mit uns darüber – schließlich geht es um die Gesundheit und das Leben anderer Menschen!

Sollte ein Spender wissentlich falsche Angaben machen, führt dies nicht nur zum Ausschluss in unseren Spendeeinrichtungen – wenn andere Personen dadurch zu Schaden kommen, muss die Person auch mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.